Zwickau und das Bauhaus

Anlässlich des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums würdigen die Kunstsammlungen Zwickau – Max-Pechstein-Museum in einer Ausstellung mit Fotografien und Dokumenten das Wirken zweier Persönlichkeiten, deren Schaffen mit dem Bauhaus verbunden ist: Hildebrand Gurlitt und Albert Hennig. Die Sonderausstellung „Hildebrand Gurlitt, Albert Hennig und das Bauhaus“ ist bis zum 10. März zu sehen. Der Museumsbesuch lässt sich mit Abstechern zu Zwickauer Bauwerken im Bauhaus-Stil verbinden.

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Sommer 1989: Feriengrüße aus Zwickau

Diese längst vergessen geglaubte Postkarte habe ich kürzlich beim Aufräumen wiederentdeckt – ein wirklich schönes Fundstück. Geschrieben habe ich sie im Juli 1989 an meine in der Sächsischen Schweiz lebende Familie während des alljährlichen Sommerferien-Aufenthaltes bei meinen Großeltern und Urgroßeltern in Zwickau und Klingenthal (Aschberg). Meine Begeisterung für Zwickau kam schon damals zum Ausdruck. Warum ich meine Geburtsstadt so mag und warum ich sie auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ans Herz lege, habe ich rund 30 Jahre später in meinem Buch  „Zwickau – Der Stadtführer. Lockruf, Lektüre, Lokalkompass“ ausführlich beschrieben. Hier ein Auszug:

Meine Liebe zur Stadt Zwickau speist sich in erster Linie aus den vielen Kindheits- und Jugenderlebnissen und Erzählungen meiner Großeltern mütterlicherseits, die zwei für Zwickau typische Arbeitsbiografien aufweisen: Meine Großmutter – von meinem Opa liebevoll „Edelstein“ genannt – arbeitete in der Textilfabrik „Aktivist“, mein Großvater beim Trabant-Produzenten „Sachsenring“. (…)

Zwar verbrachte ich nur mein erstes Lebensjahr in Zwickau, doch der Kontakt in die Muldestadt riss nie ab. Als Kind war die „Metropole“ Zwickau mit Hochhäusern, Rolltreppen, Spielzeugläden, Ikarus-Gelenkbussen, Straßenbahnen und Westfernseh-Empfang der abenteuerliche Gegensatz zum alltäglichen Dorfleben im „Tal der Ahnungslosen“, wo ich aufgewachsen bin und der Name ARD für „Außer Raum Dresden“ stand. In den Ferien und an Wochenenden haben mein Bruder und ich viel Zeit bei den Großeltern im Stadtteil Niederplanitz verbracht.

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(Bildquelle: Archiv zwickautopia.de)

Mit meiner Kindheit und Jugend in Zwickau verbinde ich Besuche im Tierpark Hirschfeld und Strandbad Planitz, meinen ersten Flug (Rundflug mit Start auf dem Flugplatz), das leise Surren der Segelflugzeuge über Planitz, Einkäufe in Planitzer Traditionsgeschäften (Bäckerei Tauscher, Schreibwaren-Liebold, Blumenhaus Wappler), ein Zeitungspraktikum bei der „Freien Presse“ und Stadionbesuche, als der FSV Zwickau an die Tür zur 1. Bundesliga klopfte. Der letzte Trabant rollte an meinem 13. Geburtstag vom Band. Mein erstes Auto war fünf Jahre später ein Trabi. (…)

Obwohl sich manche Kindheitseindrücke längst relativiert haben, bewahre ich mir meine Begeisterung für Zwickau. Mit diesem Stadtführer – eine persönliche Herzensangelegenheit – möchte ich Sie daran teilhaben lassen.

Landesausstellung 2020: Zwickau wird zur „Boom“-Stadt Sachsens

Zwickau ist der zentrale Schauplatz der 4. Sächsischen Landesausstellung („SLA2020“), die der Freistaat Sachsen vom 25. April bis 1. November 2020 zum Thema Industriekultur ausrichtet. Die Hauptausstellung im Zwickauer „Audi-Bau“ wird von sechs Begleitausstellungen in Südwestsachsen flankiert. Im Januar 2019 wurden der Titel des kulturellen Großereignisses und erste konkrete Details zu den Ausstellungsinhalten bekanntgegeben.

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Dorint-Kette baut Zwickauer Gerhart-Hauptmann-Gymnasium zum „First Class“-Hotel um

Am Platz der Deutschen Einheit vollzieht sich in den beiden kommenden Jahren eines der wichtigsten städtebaulichen Projekte in Zwickau seit der Wiedervereinigung. Die Kölner Finanzholding Honestis AG, welche die Hotelkette „Dorint“ (über 40 Häuser in Deutschland und der Schweiz) hält, wird das leerstehende Schulgebäude zu neuem Leben erwecken und somit das Areal zwischen dem Schwanenteichpark und der Altstadt revitalisieren. „Eine durch die Honestis AG initiierte Objektgesellschaft hat das Gelände mit dem ehemaligen Gerhart-Hauptmann-Gymnasium im Herzen von Zwickau gekauft und wird rund 24 Millionen Euro in ein First Class-Hotel mit 150 Gästezimmern, Restaurants/Bar und Veranstaltungsbereich investieren. Die offizielle Eröffnung ist für Ende 2020 geplant“, teilte der Konzern im Oktober 2018 mit. Dorint tritt in Konkurrenz zum nahegelegenen Vier-Sterne-Hotel „First Inn“ (126 Zimmer) am Kornmarkt, das bis 2017 unter der Marke „Holiday Inn“ firmierte.

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Die Ärztehaus-Baustelle im Zeitraffer

Seit Dezember 2017 entsteht am Nahverkehrsknoten Neumarkt das neue Ärztehaus des Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikums (HBK). Das am westlichen Stadtrand ansässige HBK leistet mit diesem Bauvorhaben im Zentrum Zwickaus einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Entwicklung. Der Neubau soll nach seiner Fertigstellung als Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) bis zu zehn Facharztpraxen bündeln. Dafür investiert die Bauherrin, die HBK-Poliklinik gemeinnützige GmbH, rund sieben Million Euro aus Eigenmitteln. ZWICKAUTOPIA hat den Baufortschritt dokumentiert.

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Freistaat Sachsen investiert in den Wissenschaftsstandort Zwickau

Die Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) erhält im Stadtzentrum zwei neue Gebäude: ein Technikum am Dr.-Friedrichs-Ring/Ecke Äußere Schneeberger Straße und ein Hochtechnologiezentrum an der Peter-Breuer-Straße. Beide Bauprojekte gehören zum Gesamtvorhaben „Innenstadtcampus“, der die City beleben und die Wahrnehmung der WHZ sowohl im Stadtbild als auch bei der überregionalen Studentenakquise verbessern soll. Gegenwärtig sind an den acht Fakultäten mit etwa 50 Studiengängen rund 4.200 Studierende aus knapp 50 Ländern immatrikuliert.

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Weil die Wirtschaft brummt: Zwickauer Arbeitsagentur verkleinert sich und zieht um

Rund acht Jahre nach dem durchaus umstrittenen Abriss des früheren Gardinen- und Dekowerkes sind auf dem „Gardeko“-Gelände wieder die Baumaschinen angerückt. Im Areal zwischen Werdauer Straße, Carolastraße und Lutherstraße entsteht derzeit ein neues Bürogebäude, welches die Zwickauer Arbeitsagentur anmieten wird. Voraussichtlich ab November 2019 sollen hier 200 Mitarbeiter die Kunden empfangen und beraten. Der viergeschossige, U-förmige Zweckbau an der neuen Adresse Werdauer Straße 18 bietet 6.900 Quadratmeter Fläche – 4.600 weniger als in den bislang genutzten Liegenschaften Pölbitzer Straße 9 und 9a.

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