Kommt Zeit, kommt Rad!

Rund 30 Zwickauer Bürger schwangen sich am 21. August 2017 auf ihr Fahrrad und starteten mit Oberbürgermeisterin Pia Findeiß zur ersten Stadtfahrradtour. Die fast sieben Kilometer lange Premierenroute führte vom Hauptmarkt über die für Radfahrer freigegebene Hauptstraße in die Nordvorstadt und weiter nach Marienthal. Die Drahtesel-Karawane legte mehrere Zwischenstopps ein. Autofahrer und Passanten staunten angesichts des Pulks aus Pedalrittern. An den Etappenorten erläuterten OB Findeiß, Ulrich Skaruppe vom Tiefbauamt und Uwe Ziesler von der Stabsstelle Stadtentwicklung Ideen und konkrete Vorhaben, wie der Radverkehr in die Gänge kommen soll.

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Surfin‘ USA: Auf Zwickauer Spuren in Kalifornien

Die Beach Boys verkörpern den Mythos Kalifornien wie keine andere Band. „California Girls“, „Surfin‘ USA“ und „Good Vibrations“ sind Hits, die das Lebensgefühl einer ganzen Generation widerspiegeln und an Popularität bis heute nichts eingebüßt haben. Während der Europa-Tournee 2017 steht neben Metropolen wie Barcelona, Rom und Zürich auch Zwickau auf dem Terminkalender der Beach Boys. Am 9. Juni gaben die Musiker ein Konzert in der ausverkauften Stadthalle. Bevor die Amerikaner den Weg nach Zwickau gefunden haben, ist ZWICKAUTOPIA nach Kalifornien gereist, um sich dort im Rahmen eines Urlaubs auf die Spuren der Zwickauer „Marken“ Trabant, Silberpfeil, Pechstein und Schocken zu begeben. Während der Rundreise ist auch ein neues Buchprojekt vorangeschritten – denn ZWICKAUTOPIA gibt es bald auch gedruckt!

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„A Cure for Wellness“: Hollywood setzt Zwickaus Johannisbad in Szene

Im Sommer 2015 klopfte Hollywood-Regisseur Gore Verbinski an die Pforten des Zwickauer Johannisbades. Das Jugendstil-Juwel öffnete dem amerikanischen Filmemacher die Türen – das Ergebnis der abgeschirmten Dreharbeiten ist seit Jahresbeginn im Kino zu sehen. Am 23. Februar startete der Psychothriller „A Cure for Wellness“ in den deutschen Lichtspielhäusern. Die prächtige Schwimmhalle des Bades bildet die Kulisse für ein fiktives Wellness-Resort in den Schweizer Alpen, in dem sich Rätselhaftes und Mysteriöses abspielt.

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Textilruine „Aktivist“ geht es an den Kragen

Nach dem umstrittenen Abriss des Gardinen- und Dekowerkes (Gardeko) an der Werdauer Straße (2011/12) verschwindet derzeit ein weiteres Stück Zwickauer Textilindustriegeschichte aus dem Stadtbild: Dem „Aktivist“ schlägt die letzte Stunde. Für rund 1,2 Millionen Euro lässt die Stadt nach Jahren schwieriger Grundstücksverhandlungen, komplexer Voruntersuchungen und Planungen die Ruine der ehemaligen Strickwarenfabrik im Stadtteil Oberplanitz komplett abreißen. Kontaminierte Bodenbereiche werden beseitigt bzw. saniert. Der einsturzgefährdete Schandfleck inmitten eines Wohngebietes stellte eine Gefahrenquelle für Kinder dar und war dem Vandalismus preisgegeben. 2016 fing der Dachstuhl Feuer. Das Abrissvorhaben wird zu 90 Prozent über das Programm Brachenrevitalisierung durch den Freistaat Sachsen gefördert. Der Eigenanteil der Stadt beläuft sich auf rund 136.500 Euro.

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Das U in Zwickau steht für „Ubineum“

In Brüssel gibt es ein Atomium, am Polarkreis ein Arktikum – und in Zwickau seit Neuestem ein Ubineum. So heißt fortan das ehemalige Erlenbad, welches innerhalb eines Jahres zu einem Kompetenzzentrum für Lösungen zum intelligenten Wohnen und Leben umgebaut worden ist. Das Besondere am Ubineum ist die Zusammenarbeit von Wohnungs- und Gesundheitswirtschaft, regionalem Energieversorger, Fachfirmen sowie Forschung und Entwicklung unter einem Dach. „Die Partner leben den Gedanken des Netzwerkes und stimmen sich im Interesse des Kunden untereinander ab“, teilt der Betreiber, die Gesellschaft für Intelligente Infrastruktur Zwickau (GIIZ), mit. Der ungewöhnliche Name „Ubineum“ wurde vom Begriff „ubiquitär“ (allgegenwärtig, überall verbreitet) abgeleitet.

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Hygiene-Institut macht Platz für Westsächsische Hochschule

Am 24. April setzt der Freistaat Sachsen eines der wichtigsten Zwickauer Innenstadt-Vorhaben der kommenden Jahre in Gang. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) beginnt mit dem Abriss des Hauses Äußere Schneeberger Straße 5, vielen Zwickauern noch als „Hygiene-Institut“ bekannt. „Seinen 68. Geburtstag wird das Gebäude nicht mehr erleben“, teilte der SIB jetzt mit. Ab Anfang Mai werde es Stück für Stück abgetragen. Auf der freiwerdenden Fläche soll ein Hochschulneubau mit bemerkenswerter Fassade entstehen (ZWICKAUTOPIA berichtete).

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Zebrastreifen ersetzen Zwickaus „Blaues Wunder“

Zwickau verliert ein weiteres Stück DDR-Architektur, denn die Tage der markanten Fußgängerbrücke „Blaues Wunder“ im Stadtteil Eckersbach sind gezählt. Seit Mitte der 1980er Jahre erhebt sich das inzwischen marode Bauwerk über die Sternenstraße im DDR-Neubaugebiet Zwickau-Eckersbach. Die Brücke befindet sich in Höhe des einstigen Stadtteilzentrums „Eckersbacher Markt“ und dient trotz fehlender Barrierefreiheit auch als Zugang zur Straßenbahnhaltestelle „Eckersbach-Mitte“. Vergleichbare Bauwerke sind bereits 2004 in Leipzig am Tröndlin-/Goerdelering und 2016 in Dresden an der Albertstraße abgerissen worden. Warum folgt Zwickau diesen Beispielen?

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