Absolvent der Zwickauer Hochschule gewinnt TV-Show „Das Ding des Jahres“

Dinge, die das Leben einfacher, schöner oder interessanter machen: In jeder Sendung der neuen, von Stefan Raab produzierten TV-Show „Das Ding des Jahres“ (ProSieben) haben acht Erfinder in vier Zweier-Duellen ihre „Dinge“ vorgestellt. Die große Frage, die über allem stand, lautete: „Was können Sie besser gebrauchen?“ Im Finale am 10. März wählten die Zuschauer das „Ding“ des Erfinders Ulrich Müller aus Bamberg, ein Absolvent der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ), zur besten Idee. Seine platzsparende Entwicklung „Falto“ überzeugte die meisten Anrufer: 35 Prozent der Teilnehmer des Telefon-Votings stimmten für den faltbaren Autoanhänger. Er benötigt 75 Prozent weniger Platz als ein herkömmlicher Anhänger.

Der 29-Jährige Tüftler gewann einen Werbedeal auf den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe in Höhe von 2,5 Millionen Euro. „In letzter Zeit hat mein Arbeitstag um sechs Uhr begonnen und um ein Uhr nachts geendet – und das sieben Tage die Woche. Wir sind ohne Erwartungen hierhergekommen und als Sieger rausgegangen. Jetzt haben sich zehn Jahre harte Arbeit ausgezahlt“, freute sich Müller. Nach Angaben der WHZ hat er an der Idee des faltbaren Autoanhängers bereits während seines im Jahr 2016 beendeten Studiums im Diplomstudiengang „Industrial Management and Engineering“ in Zwickau gearbeitet.

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Erfinder Ulrich Müller (Bildmitte) mit Moderatorin Janin Ullmann (rechts) und den Jury-Mitgliedern Lena Gercke, Joko Winterscheidt (3. von links) und Hans-Jürgen Moog (2. von links). (Bildrechte: obs/ProSieben/Willi Weber)

Im Finale setzte sich Ulrich Müllers Erfindung gegen die nachhaltigen Einwegteller „Leaf Republic“ (27 Prozent), den nachrüstbaren E-Bike-Motor „TronicDrive“ (20 Prozent) und den tropffreien Trichter „Drychter“ (18 Prozent) durch. Jury-Mitglied Joko Winterscheidt freute sich mit dem Sieger: „Ich bin ein Orakel: Heute Morgen habe ich gesagt, ,Faltos‘ gewinnt. Für jeden ist jetzt der Traum eines Anhängers wahr geworden – ,Faltos‘ macht’s möglich.“

ProSieben teilte bereits vor dem Finale mit, dass die Entwicklung weitergehe: „Nach massenhaften Anfragen und Anregungen ist Ulrich Müller aktuell dabei, neues Zubehör, wie Planenaufbauten, für seinen faltbaren Anhänger ,Faltos‘ zu entwerfen. Für seine Erfindung erhält er Händleranfragen aus ganz Europa und Übersee.“

Foto oben:
Ulrich Müller mit seiner Erfindung „Faltos“. (Bildrechte: obs/ProSieben/Willi Weber)

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