Neue Pläne für Neuplanitz

Wegzug, Leerstand und Abriss prägten seit der Wiedervereinigung die Entwicklung von Neuplanitz, Zwickaus zweitgrößtem DDR-Neubaugebiet. Stadt und Wohnungsbaugesellschaften wirken diesen Tendenzen entgegen und investieren in die Aufwertung des von 1973 bis Anfang der 1980er Jahre für rund 20.000 Menschen errichteten Plattenbauviertels. Wohngebäude wurden energetisch und altersgerecht saniert. Das Wohnumfeld wurde durch die aufgelockerte Bebauung und mehr Grünflächen aufgewertet. Der Bau einer Umgehungsstraße und Straßenbahntrasse (jeweils 2005 eröffnet) sorgten für eine Verkehrsberuhigung. Die Gebäude- und Grundstücksgesellschaft GGZ, die in Neuplanitz ca. 1.800 Wohnungen besitzt, startete 2014 eine Werbekampagne für das Wohngebiet, das in Sachen Kindergärten, Schulen, Ärzteversorgung, Einkaufsmöglichkeiten und Nahverkehr gut erschlossen ist. Im Februar 2017 hat die Stadt Zwickau zwei neue Pläne für Neuplanitz angeschoben.

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Zwickaus Gewandhaus erhält bis 2019 ein neues Kleid

Nachdem im Dezember die archäologischen Untersuchungen begonnen haben, startet im Frühjahr 2017 die eigentliche Sanierung des Zwickauer Gewandhauses – Hauptspielstätte des Theaters Plauen-Zwickau in der Muldestadt. Das von 1522 bis 1525 am Hauptmarkt als Zunft- und Handelshaus der Tuchmacherinnung errichtete Denkmal befindet sich in beklagenswertem Zustand. Bis zum Frühjahr 2019 soll es komplett erneuert und modernisiert werden. Die Kosten sind mit 14,25 Mio. Euro veranschlagt, rund 8,64 Mio. Euro erhält die Stadt Zwickau aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Bis dahin nutzt das Theater den Malsaal, die eigentliche Bühnenbild-Werkstatt, als Hauptspielstätte. Nahezu in Vergessenheit geraten sind Pläne der Nationalsozialisten, das Gewandhaus durch einen monumentalen Theaterneubau im Schwanenteichgelände abzulösen.

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Demografischer Wandel: Zuwanderung stoppt Zwickaus Einwohnerschwund

Zwickaus Stadtverwaltung hat im Dezember die neuesten Statistiken im Faltblatt „Zahlen und Fakten 2016“ veröffentlicht. Besonders interessant ist ein Blick auf die Einwohnerzahl: Erstmals seit der Wende nahm sie ohne Eingemeindungen zu und erreichte am 31. Dezember 2015 einen Stand von 91.384 Hauptwohnsitzen – ein zartes Plus von 0,16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig stieg der Ausländeranteil um 1,1 Punkte auf 4,1 Prozent (31.12.2014: 2.700, 31.12.2015: 3.780). Der seit Jahrzehnten währende Abwärtstrend wurde im Jahr 2015, dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, also zumindest vorübergehend gestoppt. Seine höchste Einwohnerzahl registrierte Zwickau 1950 mit rund 139.000. Seit 2003 ist es keine Großstadt mehr. Was sind Gründe und Folgen dieses immensen Schrumpfungsprozesses? Was kann die Stadt tun, um den Strukturwandel zu bewältigen und die Bevölkerungszahl zu stabilisieren?

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Ein Feuerwerk zum Serien-Finale

Auch für die Leser der Freien Presse habe ich mich zwischen Mulde und Miami auf Zwickauer Spuren begeben. 2016 veröffentlichte Sachsens größte Tageszeitung in ihrem Zwickauer Lokalteil jeden Freitag einen meiner Berichte über Zwickauer Straßen in Deutschland, fahrende und fliegende Botschafter der Stadt, Wirkungsstätten Zwickauer Persönlichkeiten oder ungewöhnliche Orte mit Zwickau-Bezug. Zu Buche stehen nun über 50.000 Kilometer im Flugzeug, 14.000 km Autofahrt, 5.000 km im Zug, 500 km per Rad und eine Fährfahrt auf der Ostsee. Passend zu Silvester endet die 52-teilige Serie mit einem Feuerwerk bislang unveröffentlichter Zwickauer Spurensuchen zwischen Varadero und Vogtland.

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Auf den Spuren großer Zwickauer in Wien und Amsterdam

Meine beiden letzten Recherchereisen für die Serie „Auf Zwickauer Spuren“ in der Tageszeitung „Freie Presse“ führten mich in zwei europäische Hauptstädte. Wien  wurde zur Schicksalsstadt für den Zwickauer Fußball und Künstler aus der Muldestadt. Dort habe ich mich auf die Spuren der Kicker des Planitzer SC, von Jürgen Croy, Gert Fröbe, Robert und Clara Schumann begeben. Das rastlose Musikerpaar gastierte auch in Amsterdam. Ihre dortige Wirkungsstätte ist ein beliebtes Fotomotiv.

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Jo. Harbort – der kunstbesessene Globetrotter aus Zwickau

Die außergewöhnliche Weihnachtskrippe im Domhof zählt seit ihrer Einweihung im Jahr 2003 zu den Glanzlichtern der Weihnachtszeit in Zwickau. Der in Zwickau-Oberhohndorf lebende Bildhauer Jo. Harbort hat die lebensgroßen Figuren aus rund 160 Jahre altem Eichenholz gearbeitet. Die höchste Krippe Sachsens steht in der Tradition der erzgebirgischen Schnitz- und Bildhauerkunst. Der Künstler will die Betrachter anregen, den Figuren auf Augenhöhe zu begegnen und sich gedanklich mit der Weihnachtsgeschichte zu befassen. ZWICKAUTOPIA hat sich auf die Spuren des kunstbesessenen Globetrotters Jo. – gebürtig Joachim – Harbort begeben – und zwar in Rom, auf Hiddensee und in seiner Wahlheimat Zwickau.

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