70 Jahre „Zwicke“ in Berlin

Der Name „Zwicke“, umgangssprachliche Bezeichnung für Zwickau, ist auch den Berlinern ein Begriff. So heißt der älteste Jugendclub der Hauptstadt. Er liegt am Zwickauer Damm 112 im Bezirk Neukölln und feiert 2017 sein 70-jähriges Jubiläum.

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Auf großer Fahrt von Rostock bis Rio: Die DDR-Schiffsflotte namens „Zwickau“

Im tschechischen Mělník, 30 Kilometer nördlich von Prag, liegt in einem Seitenarm der Elbe das Wrack des Binnenfrachters „MS Zwickau“. Bug und Heck des untergegangenen Schiffes ragen aus dem Fluss heraus. Deutlich zu erkennen ist der Schriftzug „Berenica“, wie die Titanic von Mělník zuletzt hieß. Fast vier Jahrzehnte lang war der 67 Meter lange und acht Meter breite Frachter als Botschafter der Automobil- und Robert-Schumann-Stadt unterwegs. Dieses und weitere Schiffe namens „Zwickau“ haben zu DDR-Zeiten Kurs auf Binnen- oder Überseeziele genommen.

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Südtirol, Glück auf! Eine Wanderung zum höchsten Dach von Zwickau

In den Ötztaler Alpen steht in 2.989 Metern Höhe die Zwickauer Hütte. Die Sektion Zwickau des Deutschen Alpenvereins hat dieses Schutzhaus für Wanderer 1899 errichtet. Das von Juli bis September bewirtschaftete, mit Betten und Matratzen ausgestattete Berghaus gehört zum Südtiroler Ort Pfelders (italienisch: Plan) im Meraner Land. Bei Wanderern ist es deshalb auch als „Planfernerhütte“ und unter der italienischen Bezeichnung „Rifugio Plan“ bekannt. 1933 wurde die Hütte vermutlich von Schmugglern angezündet und brannte ab. 1960 baute die Sektion Meran des Italienischen Alpenvereins (CAI) Zwickaus „Exklave“ wieder auf. Eine Explosion zerstörte sie 1967 erneut. Der zweite Wiederaufbau erfolgte Anfang der 1980er Jahre. Anlässlich des 115-jährigen Jubiläums wanderte im Sommer 2014 eine Zwickauer Delegation um Oberbürgermeisterin Pia Findeiß zum quasi höchsten Dach der Stadt. Die Exkursion endete tragisch: Baubürgermeister Rainer Dietrich brach mit Atemproblemen zusammen und verstarb trotz sofortiger Hilfe. Statt der Jubiläumsfeier wurde in Pfelders ein Gedenkgottesdienst veranstaltet.

ZWICKAUTOPIA wagte den Aufstieg im September 2014. Viele Impressionen von der bislang abenteuerlichsten Spurensuche in der Geschichte dieses Blogs enthält die Bildergalerie.

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Eurocity und Elbeschiff: Robert und Clara Schumann auf großer Fahrt

Ein blauer Fernzug namens „Robert Schumann“ rollt täglich durch drei Millionenstädte in Deutschland und Tschechien. Clara Schumann ist Namensgeberin eines Kreuzfahrtschiffes auf der Elbe. ZWICKAUTOPIA hat die fahrenden Schumanns in Prag, Dresden und Hamburg abgepasst.

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Airbus „Zwickau“: Westsachsens fliegender Botschafter hat den Dienst quittiert

Halten Sie bei Ihrem nächsten Flughafenbesuch doch mal Ausschau nach einem Airbus mit dem Kennzeichen D-AIQC! Hierbei handelt es sich um Westsachsens Ex-Botschafter der Lüfte. Vor mittlerweile 25 Jahren wurde das Flugzeug an Lufthansa ausgeliefert. Am 10. Juni 1992 taufte Beate Eichhorn, Gattin des damaligen Zwickaus Oberbürgermeisters Rainer Eichhorn, den Flieger in Frankfurt auf den Namen „Zwickau“. Seither war die Maschine 22 Jahre lang für die Stadt und Region im Einsatz. 2014 quittierte der fliegende Botschafter den Dienst und wechselte die Flotte.

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ICE „Zwickau“: Westsachsens blitzschneller Deutschland-Botschafter

Im Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Bahn flitzt seit fast zwölf Jahren der ICE „Zwickau“ durch die Lande. Seinen Namen bekam der bis zu 280 km/h flotte Schnellzug am 31. Juli 2004 im Hauptbahnhof: Zwickaus damaliger Oberbürgermeister Dietmar Vettermann und Sachsens damaliger Bahnchef Hans-Jürgen Lücking, der das Eisenbahner-Einmaleins in Zwickau erlernte, tauften den ICE mit Bier aus der Mauritius-Brauerei. Der Spielmannszug Zwickau begleitete das Ereignis musikalisch.

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Straßenbahn „Stadt Zwickau“ – seit zwölf Jahren auf Achse in der sächsischen Landeshauptstadt

Die Straßenbahn „Stadt Zwickau“ rollt wieder durch Dresden. Zuletzt war sie aus dem Stadtbild verschwunden, da laut der Facebook-Seite „Nahverkehrsnachrichten Dresden“ die Hauptuntersuchung erfolgte. Indes ist auch die Werbung der „Arbeitsgruppe Organspende im Selbsthilfeverein der Apheresepatienten Sachsen e.V.“ entfernt worden. Auf grün-weißem Grund machten die Schriftzüge „Organspende rettet Leben – vielleicht einmal Ihr eigenes!“ und „Ohne Organspende gibt es nur Verlierer!“ einige Jahre lang auf dieses Thema aufmerksam. Da die Bahn nun werbefrei unterwegs ist, wäre Platz für Reklame in eigener Sache – etwa für das Ausflugsziel Zwickau mit seinen hochkarätigen Horch-, Pechstein- und Schumann-Museen. ZWICKAUTOPIA wandte sich mit diesem Vorschlag an die Stadtverwaltung. Das Rathaus griff diese laut Sprecher Mathias Merz „interessante Anregung“ auf und lässt tatsächlich gerade prüfen, ob eine Werbebeklebung finanziell machbar ist.

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