Warum Magdeburg einen Zwickauer verehrt

Der 1. FC Magdeburg hat sich 2015 in der Regionalliga einen spannenden Zweikampf mit dem FSV Zwickau geliefert – mit dem besseren Ende für die Elbestädter. Ein Jahr später sind die Westsachsen dem 1. FCM nun in die Dritte Bundesliga gefolgt. Beide Mannschaften bestreiten am 1. September das allererste Ligaspiel im neuen Zwickauer Fußballstadion, welches im Stadtteil Eckersbach entstanden ist und knapp 10.000 Zuschauer fasst – erweiterbar auf zweitligafähige 15.000 Plätze. Während Aufsteiger Zwickau in seiner ersten Profi-Saison seit dem Zweitliga-Abstieg 1998 zunächst den Klassenerhalt anstrebt, schielt Magdeburg bereits Richtung zweite Liga. Nach dem sensationellen vierten Platz in seiner ersten Profi-Saison seit der Wiedervereinigung will der Verein aus der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts an den Glanz alter Zeiten anknüpfen. In der DDR gehörten die Blau-Weißen zu den erfolgreichsten Fußballmannschaften, was sie maßgeblich Heinz Krügel (1921-2008) zu verdanken haben. Der Meistertrainer wurde im Zwickauer Stadtteil Oberplanitz geboren.

„Warum Magdeburg einen Zwickauer verehrt“ weiterlesen

Advertisements

„Arsch der Welt“ trifft auf „Tor zur Welt“: So viel Zwickau steckt in Hamburg

Erstmals seit der Saison 1998/99 hat sich der FSV Zwickau für den DFB-Pokal qualifiziert. In der ersten Runde (19. bis 22. August) empfängt der Drittliga-Aufsteiger gleich einen Erstligisten – das Bundesliga-Gründungsmitglied Hamburger SV. ZWICKAUTOPIA hat diesen Fußball-Knüller zum Anlass angenommen, mit dem Eurocity „Robert Schumann“ nach Hamburg zu fahren und sich in der zweitgrößten Stadt Deutschlands zwischen Altona und Alster auf Zwickauer Spuren zu begeben.

„„Arsch der Welt“ trifft auf „Tor zur Welt“: So viel Zwickau steckt in Hamburg“ weiterlesen

Die Goldenen Siebziger: Sachsenrings Siegeszug und die Ära Fritzsch in Dresden

Vor 40 Jahren hat der Zwickauer Fußball für Furore in Europa gesorgt. Im Frühjahr 1976 stürmte die BSG Sachsenring Zwickau bis ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger. Das Vordringen der Betriebssportgemeinschaft (BSG) unter die vier besten Teams dieses Wettbewerbs gehörte zu den Fußballsensationen der 1970er Jahre. Die Sportfunktionäre hatten zunächst überlegt, ob sie den Außenseiter – DDR-Überraschungspokalsieger des Jahres 1975 – überhaupt für den Europacup anmelden sollen. Jürgen Croy und Co. belehrten sie eines Besseren.

„Die Goldenen Siebziger: Sachsenrings Siegeszug und die Ära Fritzsch in Dresden“ weiterlesen