Ein Star und seine Stadt: Im Gespräch mit der Zwickauer Sängerin Regina Thoss

Regina Thoss gehört zu den großen Namen der DDR-Showbranche. Die in Zwickau geborene Sängerin und Entertainerin trat im „Kessel Buntes“ und vielen anderen TV-Shows auf, repräsentierte das Land bei internationalen Musikfestivals und gastierte auf westdeutschen Kreuzfahrtschiffen. Der „Fernsehliebling“ des Jahres 1975 überzeugte auch als Gastgeberin im Fernsehen („So oder so ist die Thoss“, „Das ist die Thoss“) und schmückte die Titelseiten von Zeitschriften. 2016 feierte die temperamentvolle Rothaarige ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum und ihren 70. Geburtstag. Dazu erschien das neue Album „Danke“ mit ihren bekanntesten Liedern und Cover-Versionen von einst und jetzt, überwiegend neu abgemischt.

Im Deutschen Rundfunkarchiv (DRA) findet man eine ganz besondere Archivperle: Am 3. November 1988 machte die Zwickauerin die Zuschauer des DDR-Fernsehens mit ihrer geliebten Geburtsstadt bekannt. Der 45 Minuten lange musikalische Stadtrundgang begann um 20 Uhr im 1. Programm und hieß wie ihre neue LP: „Wenn uns die Liebe berührt“. ZWICKAUTOPIA hat die Sendung gesichtet (als DVD beim DRA bestellbar) und Ende 2013 mit der in Berlin lebenden Künstlerin telefonisch über ihre Erinnerungen an diese Show sowie ihre heutigen Verbindungen nach Zwickau gesprochen.

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Der TV-Tausendsassa aus Zwickau: Im Gespräch mit Schauspieler Peter Sattmann

Der gebürtige Zwickauer Peter Sattmann, Jahrgang 1947, zählt zu den profiliertesten und meistbeschäftigten deutschen Schauspielern. Am 13. Dezember läuft um 20:15 Uhr sein neuester Fernsehfilm „Kubanisch für Fortgeschrittene“ im ZDF. ZWICKAUTOPIA hat mit dem Künstler, der seit 40 Jahren in Berlin lebt, über seine Erinnerungen an Zwickau, die Ausreise seiner Familie in den Westen, den sächsischen Dialekt und eine berufliche Begegnung mit Gert Fröbe geplaudert.

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Die Trixi aus Trünzig: Im Gespräch mit Schauspielerin Doreen Dietel

Seit 2007 läuft im Bayerischen Fernsehen die Dauerserie „Dahoam is Dahoam“. Inzwischen wurden über 1.500 Folgen gedreht. Eine aus dem Landkreis Zwickau stammende Schauspielerin gehört von Beginn an zur Stammbesetzung. Doreen Dietel, 1974 im thüringischen Zeulenroda geboren, verkörpert die Figur Trixi Preissinger, die im fiktiven Filmdorf Lansing ein Kosmetikstudio betreibt. ZWICKAUTOPIA hat sich am Telefon mit Doreen Dietel unterhalten.

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MDR-Moderator Tino Böttcher: Der Zuschauerliebling aus Lichtenstein bei Zwickau

Sympathisch, smart und souverän präsentiert Tino Böttcher im MDR-Fernsehen das Regionalmagazin „Sachsenspiegel“ und die Nachmittagssendung „MDR um 2“. Als kürzlich in einem Deutschland-Special des ARD-Quizduells 16 Moderatoren der ARD-Regionalmagazine aus 16 Bundesländern gegen das „Team Deutschland“ antraten, ging Tino Böttcher für Sachsen ins Rennen. Der beliebte Moderator lebt in Leipzig, stammt aber aus der 12.000-Einwohner zählenden Kleinstadt Lichtenstein zwischen Zwickau und Chemnitz. Dort wurde er 1983 geboren und machte sein Abitur. ZWICKAUTOPIA hat sich mit ihm im Dresdner MDR-Funkhaus getroffen und über seine westsächsischen Wurzeln unterhalten.

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Schauspieler Ron Holzschuh: „Zwickau wird immer meine Heimat bleiben“

Die ARD-Vorabendserie „Verbotene Liebe“ wird am 26. Juni 2015 nach 4.664 Folgen wegen schwindenden Zuschauerzuspruchs eingestellt. Eine der markantesten Figuren in der über 20-jährigen Geschichte dieser Serie war der zwielichtige „Bernd von Beyenbach“, gespielt von Ron Holzschuh. Der Schauspieler, Jahrgang 1969, stammt aus Zwickau. ZWICKAUTOPIA hat mit ihm über seine Zwickauer Wurzeln geplaudert.

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Ex-OB und Findeiß-Fürsprecher Vettermann: „Ich hege keinen Groll gegen die CDU!“

Am 7. Juni wählt Zwickau einen neuen Oberbürgermeister – oder bestätigt Amtsinhaberin Pia Findeiß (SPD, Jahrgang 1956). Ihre Konkurrenten sind Michael Luther (CDU, Jahrgang 1956, Bundestagsabgeordneter von 1990-2013), Immobilienmakler Sven Itzek (AfD, Jahrgang 1970), Lehrer Jörg Ungethüm (FDP, Jahrgang 1973) und Jurist Thomas Gerisch (Freie Wähler, Jahrgang 1967). Ein möglicher zweiter Wahlgang ist für den 28. Juni terminiert. Frau Findeiß wirbt mit „Kompetenz und Weitsicht“ und stellt sich als „beste Wahl für Zwickau“ dar. Ihre Parteizugehörigkeit und ihr Doktor-Titel werden auf den Plakaten ausgespart. CDU-Mann „Dr.“ Luther „will mehr für Zwickau“ und behauptet, „gut für unsere Stadt“ zu sein. AfD-Mitglied Itzek verspricht „eine ganz neue Dynamik“, „wirkliche Bürgerbeteiligung“ und drittens: „Gemeinsam werden wir Zwickau lebendiger machen“. Von den beiden anderen Kandidaten war bei meinem Rundgang durch das Zwickauer Stadtzentrum keine Wahlwerbung zu entdecken (Stand: 23. Mai 2015).

Die Sozialdemokratin Pia Findeiß wird – wie schon 2008 – von ihrem Vorgänger Dietmar Vettermann unterstützt, der zum Ende seiner Amtszeit aus der CDU ausgetreten ist, sich aus der Politik zurückgezogen hat und seitdem in Dänemark lebt. 2011 veröffentlichte Vettermann das Buch „Ich lass mich nicht verbiegen. Als Christ in der Politik“ und blickte darin auf prägende Erlebnisse wie seine Gegenkandidatur zu Georg Milbradt um die Biedenkopf-Nachfolge in Sachsen oder den Verlust des Stadtkreis-Status (Kreisfreiheit) für Zwickau zurück. ZWICKAUTOPIA befragte Dietmar Vettermann zu seinem Lebenswandel, dem aktuellen OB-Wahlkampf und seinem heutigen Verhältnis zu Zwickau.

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