Verzwickte Streetart

Der Zwickauer Tätowierer Randy Engelhard gehört zu den bekanntesten seiner Zunft. In der Fernsehshow „Horror Tattoos – Deutschland, wir retten deine Haut!“ (Pro Sieben, Sixx) gestaltet er misslungene Tattoos um – mit verblüffenden Ergebnissen. Engelhard betreibt in der Zwickauer Innenstadt an der Peter-Breuer-Straße 17 die schicke „Lifestyle-Passage“. Herzstück ist sein Tätowierstudio „Heaven of Colours“ – freie Termine sind heiß begehrt. Auch Prominente wie Sophia Thomalla begeben sich in die Hände des Meisters der Körperkunst, der sich seiner Heimatstadt verbunden fühlt. Hier organisiert Randy Engelhard die Messe „Tattoo Expo“ und ließ kürzlich gegenüber vom Tattoo-Studio die Parkplatzwände mit kunstvollen Graffiti-Bildern gestalten. Dieser Streetart-Aktion in unmittelbarer Nähe zum Dom St. Marien war ein öffentlich ausgetragener Streit mit dem Rathaus vorausgegangen.

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„A Cure for Wellness“: Hollywood setzt Zwickaus Johannisbad in Szene

Im Sommer 2015 klopfte Hollywood-Regisseur Gore Verbinski an die Pforten des Zwickauer Johannisbades. Das Jugendstil-Juwel öffnete dem amerikanischen Filmemacher die Türen – das Ergebnis der abgeschirmten Dreharbeiten ist seit Jahresbeginn im Kino zu sehen. Am 23. Februar startete der Psychothriller „A Cure for Wellness“ in den deutschen Lichtspielhäusern. Die prächtige Schwimmhalle des Bades bildet die Kulisse für ein fiktives Wellness-Resort in den Schweizer Alpen, in dem sich Rätselhaftes und Mysteriöses abspielt.

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Zwickaus Gewandhaus erhält bis 2019 ein neues Kleid

Nachdem im Dezember die archäologischen Untersuchungen begonnen haben, startet im Frühjahr 2017 die eigentliche Sanierung des Zwickauer Gewandhauses – Hauptspielstätte des Theaters Plauen-Zwickau in der Muldestadt. Das von 1522 bis 1525 am Hauptmarkt als Zunft- und Handelshaus der Tuchmacherinnung errichtete Denkmal befindet sich in beklagenswertem Zustand. Bis zum Frühjahr 2019 soll es komplett erneuert und modernisiert werden. Die Kosten sind mit 14,25 Mio. Euro veranschlagt, rund 8,64 Mio. Euro erhält die Stadt Zwickau aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Bis dahin nutzt das Theater den Malsaal, die eigentliche Bühnenbild-Werkstatt, als Hauptspielstätte. Nahezu in Vergessenheit geraten sind Pläne der Nationalsozialisten, das Gewandhaus durch einen monumentalen Theaterneubau im Schwanenteichgelände abzulösen.

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Jo. Harbort – der kunstbesessene Globetrotter aus Zwickau

Die außergewöhnliche Weihnachtskrippe im Domhof zählt seit ihrer Einweihung im Jahr 2003 zu den Glanzlichtern der Weihnachtszeit in Zwickau. Der in Zwickau-Oberhohndorf lebende Bildhauer Jo. Harbort hat die lebensgroßen Figuren aus rund 160 Jahre altem Eichenholz gearbeitet. Die höchste Krippe Sachsens steht in der Tradition der erzgebirgischen Schnitz- und Bildhauerkunst. Der Künstler will die Betrachter anregen, den Figuren auf Augenhöhe zu begegnen und sich gedanklich mit der Weihnachtsgeschichte zu befassen. ZWICKAUTOPIA hat sich auf die Spuren des kunstbesessenen Globetrotters Jo. – gebürtig Joachim – Harbort begeben – und zwar in Rom, auf Hiddensee und in seiner Wahlheimat Zwickau.

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Theaterreformerin Friederike Caroline Neuber: Von Zwickau auf die Bühnen Europas

Am Zwickauer Neuberinplatz, benannt nach der Theaterreformerin und Schauspielerin Friederike Caroline Neuber (1697-1760), drehen sich bald die Baukräne. Für rund 14 Millionen Euro lässt die Stadt Zwickau das baufällige Gewandhaus, in dem seit 1823 das Theater residiert, sanieren. Der aus dem Vogtland stammenden, in Zwickau aufgewachsenen Namensgeberin des Platzes und Theatervereins wird an zahlreichen Orten in Mitteldeutschland mit Ehrungen gedacht.

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Die Schumann-Städte am Rhein: Auf Spurensuche in Düsseldorf und Bonn

Robert Schumanns Tod jährte sich am 29. Juli 2016 zum 160. Mal. Seine letzten Lebensjahre hat der 1810 in Zwickau geborene Komponist im heutigen Nordrhein-Westfalen verbracht. ZWICKAUTOPIA hat sich in Bonn und Düsseldorf auf die Spuren des großen Romantikers aus Westsachsen begeben.

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Die Edelfedern des Erzgebirges

In einer Reihe mit Anton Günther, dem populären Volksdichter und Heimatsänger des Erzgebirges, stehen der in Zwickau geborene Schriftsteller Kurt Arnold Findeisen sowie der ebenfalls in Zwickau verwurzelte Mundartdichter und -sänger Hans Soph. Zu Findeisens bekanntesten Werken zählen biografische Romane (u.a. über Robert Schumann, Johannes Brahms und den Wildschützen Karl Stülpner) und „Das Goldene Weihnachtsbuch“, welches die Fülle von Geschichten und Legenden aus dem Weihnachtsland Erzgebirge abbildet. Soph schuf unzählige „Haamit“-Lieder wie „Schlof ei, mei Kinnel“, „Der Tannezappen“ oder „Weil ich e Arzgebirger bi“.

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