Neues HBK-Ärztehaus – das nächste Puzzleteil beim Neumarkt-Umbau

Der Neumarkt ist das Herz der Zwickauer Nordvorstadt. Auf diesem Platz im sehenswerten Gründerzeit- und Jugendstilviertel wird seit den 1930er Jahren gehandelt, getratscht und herzhaft gegessen. Er wurde damals als hochwertiger öffentlicher Raum in der städtebaulich wichtigen Platzfolge Hauptmarkt – Schumannplatz – Neumarkt – Römerplatz angelegt, um den Frischemarkt aus der Innenstadt zu verlagern. Hier gibt es außer Blumen, Eiern oder Backwaren auch eine lokale Spezialität: die Zwickauer „Brühlette“, ein fingerdicker Fleischkäse im Brötchen. Seit geraumer Zeit vollzieht sich rund um den Neumarkt Stück für Stück ein städtebaulicher Wandel: es wird abgerissen, neu gebaut und saniert.

  • 2013 haben die Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) die Haltestelle Neumarkt (im Bereich der Bosestraße) modernisiert und barrierefrei ausgebaut. Drei Viertel der Kosten in Höhe von einer Million Euro übernahm der Freistaat Sachsen.
  • 2014 hat die Stadt Zwickau den Markt für knapp eine Million Euro aufgehübscht. Der Platz erhielt neue Verkaufsstände, neue Abwasser- und Trinkwasserleitungen, neue Bodenbeläge, ein Blindenleitsystem, barrierefreie Zugänge, eine neue Trafostation, eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge und neue Lichtmasten. An den Platzrändern wurden neue Bäume gepflanzt.
  • Die Zwickauer Wohnungsbaugenossenschaft (ZWG) hat 2015/16 die bis dato offene Westseite des Neumarktes mit einem Wohn- und Geschäftskomplex vollendet. Gleichzeitig hat die ZWG das Wohn- und Geschäftshaus Bosestraße 33 mit dem denkmalgeschützten Flachbau grundhaft saniert. In den Flachbau ist u. a. das zuvor am Georgenplatz beheimatete SVZ-Kundenbüro eingezogen.

Das nächste große Puzzleteil beim Neumarkt-Umbau: Im Dezember 2017 wurde auf der Südseite des Platzes der Grundstein für ein neues Ärztehaus des Heinrich-Braun-Klinikums (HBK) gelegt.

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