Theaterreformerin Friederike Caroline Neuber: Von Zwickau auf die Bühnen Europas

Am Zwickauer Neuberinplatz, benannt nach der Theaterreformerin und Schauspielerin Friederike Caroline Neuber (1697-1760), drehen sich bald die Baukräne. Für rund 14 Millionen Euro lässt die Stadt Zwickau das baufällige Gewandhaus, in dem seit 1823 das Theater residiert, sanieren. Der aus dem Vogtland stammenden, in Zwickau aufgewachsenen Namensgeberin des Platzes und Theatervereins wird an zahlreichen Orten in Mitteldeutschland mit Ehrungen gedacht.

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Die Edelfedern des Erzgebirges

In einer Reihe mit Anton Günther, dem populären Volksdichter und Heimatsänger des Erzgebirges, stehen der in Zwickau geborene Schriftsteller Kurt Arnold Findeisen sowie der ebenfalls in Zwickau verwurzelte Mundartdichter und -sänger Hans Soph. Zu Findeisens bekanntesten Werken zählen biografische Romane (u.a. über Robert Schumann, Johannes Brahms und den Wildschützen Karl Stülpner) und „Das Goldene Weihnachtsbuch“, welches die Fülle von Geschichten und Legenden aus dem Weihnachtsland Erzgebirge abbildet. Soph schuf unzählige „Haamit“-Lieder wie „Schlof ei, mei Kinnel“, „Der Tannezappen“ oder „Weil ich e Arzgebirger bi“.

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Wo Robert Schumann einst seinen Urlaub verbrachte

Das tschechische Karlsbad (Karlovy Vary) gehört zu den weltweit traditionsreichsten und bekanntesten Kurorten. Schon Zwickaus berühmtester Sohn Robert Schumann hielt sich hier auf. 1818 besuchte er seine kurende Mutter. 1842 verbrachten der Komponist und seine Frau Clara als Sommerfrischler einige Tage in der heute 50.000 Einwohner zählenden Stadt. Seit 2015 verknüpft ein neuer grenzüberschreitender Radweg Sachsen und Böhmen. Die Karlsroute (tschechisch: Karlova stezka) verbindet über den Erzgebirgskamm hinweg die Städte Aue und Karlsbad auf 60 Kilometern Länge. Inklusive Nebenrouten ist das Karlsrouten-Netz 160 Kilometer lang. Eine Radtour auf der Karlsroute lässt sich hervorragend mit der Bahnverbindung Zwickau – Aue – Schwarzenberg – Johanngeorgenstadt – Karlsbad verbinden. ZWICKAUTOPIA ist in die Pedale getreten und hat die neue Strecke erkundet. Zahlreiche Eindrücke enthält die Bildergalerie.

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Die Mulde – ein Flussporträt: Mit dem Rad über 400 Kilometer durch Mitteldeutschland

Die Mulde gilt als schnellster Fluss Mitteleuropas. Quellflüsse sind die Zwickauer Mulde (167 km) und die Freiberger Mulde (124 km). Bei Sermuth im Landkreis Leipzig fließen sie zur Vereinigten Mulde (147 km) zusammen, die bei Dessau-Roßlau in die Elbe mündet. Der malerische Mulderadweg verbindet Landstriche und Sehenswürdigkeiten des Vogtlandes, Erzgebirges, der Tourismusregion Zwickau, des Sächsischen Burgen- und Heidelandes, der Dübener Heide, der Seenlandschaft bei Bitterfeld-Wolfen und der Dessau-Wörlitzer Kulturlandschaft. Die Strecke führt durch dutzende hübsche Altstädte, Ortskerne und einige imposante Brücken. ZWICKAUTOPIA hat die drei Zweige des Mulderadweges erkundet.

1. Etappe: Schöneck – Zwickau (ca. 85 km, August 2013, ein Tag, anspruchsvolle Strecke)
2. Etappe: Zwickau – Grimma (ca. 90 km, Oktober 2013, ein Tag, mittelschwere Strecke)
3. Etappe: Grimma – Dessau-Roßlau (ca. 120 km, März 2014, zwei Tage, überwiegend leichte Strecke)
4. Etappe: Freiberg – Grimma (ca. 100 km, März 2015, ein Tag, mittelschwere bis leichte Strecke)
5. Etappe: Moldava (Tschechien) – Freiberg (ca. 45 km, Juli 2015, ein Tag, überwiegend leichte Strecke)

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In Wulm, um Wulm und um Wulm herum: Eine Radtour rund um Zwickau

Rund um Zwickau – diese insgesamt rund 110 Kilometer lange, mittelschwere Radtour verläuft im Uhrzeigersinn weiträumig um das Zentrum Westsachsens. Fast alle durchfahrenen Städte und Dörfer liegen im Kreis Zwickau. Lediglich die Gemeinde Ponitz – nördlichster Punkt der Rundfahrt – befindet sich im Freistaat Thüringen. Östlichster Punkt ist die Brücke über die Autobahn A72 nahe der Waldschänke Ortmannsdorf, südlichster Punkt Wolfersgrün bei Kirchberg, westlichster Punkt die Talsperre Koberbach.

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